{"id":408,"date":"2020-01-20T18:08:54","date_gmt":"2020-01-20T18:08:54","guid":{"rendered":"http:\/\/fk-villastahmer.veldten.eu\/?p=408"},"modified":"2024-06-20T18:22:49","modified_gmt":"2024-06-20T18:22:49","slug":"jahresrueckblick-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fk-villastahmer.de\/?p=408","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick 2019"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jahresr\u00fcckblick 2019<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Januar<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wandel &#8211; Ver\u00e4nderung \u2013 Neuanfang<\/strong><\/p>\n<p><em>Texte und Lieder in der Villa Stahmer<\/em>.<\/p>\n<p>Die erste Veranstaltung des Freundeskreises Museum Villa Stahmer passte mit dem Thema \u201eWandel. Ver\u00e4nderung. Neuanfang.\u201c hervorragend als Einstieg f\u00fcr das neue Programm 2019 zum Jahresauftakt. Annika Berelsmann und Am\u00e9lie Pohlmann gelang es sehr schnell, die Zuh\u00f6rer mit ihren selbst geschriebenen Texten in ihren Bann zu ziehen. Die Hagener Autorinnen nahmen sie mit auf eine bunte Reise durch eine Welt, mit vielen Enden und noch mehr Anf\u00e4ngen. Wandel, der ersehnt wird, der nicht bemerkt wird und den man selbst ganz bewusst und mit Tatkraft steuern kann.\u00a0Dieses vermittelten sie ihren G\u00e4sten mit Gedichten, Kurzgeschichten und Texten in den drei Kategorien.<\/p>\n<p>So machte Pohlmann in ihrem ersten Text deutlich, wie es einem Autor ergeht, der mit einer Schreibblockade vor seinem Laptop sitzt und eine gro\u00dfe Unsicherheit sp\u00fcrt, die richtigen Worte f\u00fcr seine Botschaft zu finden. W\u00e4hrend Berelsmann im Wandel von Flut und Ebbe literarisch in abstrakter Form die Hoffnung auf Ver\u00e4nderung zum Ausdruck brachte.<\/p>\n<p>Besonders interessant und sehr unterhaltsam ist die Geschichte der Eltern mit ihren drei Kindern, die irgendwann das Haus verlassen und ihr eigenes Leben f\u00fchren. Mit Hilfe der modernen Kommunikationsm\u00f6glichkeiten wie SMS, e-Mail, Skype und WhatsApp versuchen die Eltern weiterhin, die Kontrolle \u00fcber ihre Kinder aufrecht zu erhalten. Als dieses nicht gelingt, schaffen sie sich einen Hund an, der ihr neuer Lebensmittelpunkt wird, was wiederum zu erheblichen Irritationen bei den Kindern f\u00fchrt, da sie nunmehr nicht mehr an erster Stelle stehen. Der Kreis schlie\u00dft sich dann wieder positiv, nachdem sie erfahren das sie Oma und Opa werden. Eine wunderbare Geschichte, wie sie das t\u00e4gliche Leben schreibt. Interessant auch das interaktive St\u00fcck des Dialogs zwischen Vater und Sohn im Mittelalter, in dem der Bauernsohn davon tr\u00e4umt Ritter zu werden. W\u00e4hrend Pohlmann den Text des Vaters auf Mittelhochdeutsch spricht, antwortet Berelsmann ihm in der heute g\u00e4ngigen flapsigen Jugendsprache, ein Dialog, der die Problematik von Vater\/Sohn Beziehungen mit diesen sprachlich extremen Unterschieden auf unterhaltsame Weise deutlich macht und gekonnt vorgetragen wurde.<\/p>\n<p>Mit einem nachdenklichen Ansatz las Pohlmann ihren Text \u201eDie Zeit im Stein\u201c. Er entstand in einer Arbeitspause w\u00e4hrend ihres Studiums, als sie sich bei einem Spaziergang auf einem Friedhof entspannen wollte. Sie sah die vielen Gr\u00e4ber, die bis ins 19. Jh. zur\u00fcckreichten und hundertfach in Stein gemei\u00dfelte parallele Zeiten dokumentierten. Beginn und Ende der Leben sind auf ihnen festgehalten, ohne aber die Zeit und ihre Schicksale dazwischen Preis zu geben. Somit werden der Verfall und das Verg\u00e4ngliche in das Bewusstsein des Betrachters ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Sich selbst steuern, nach dem Motto \u201cHab die Faxen dicke\u201c, wie Pohlman es ausdr\u00fcckte, machte der Text \u00fcber zehn Pappkartons deutlich. In diesen wurde eine ganze Welt, der Inhalt eines bisherigen Lebens f\u00fcr einen Umzug verpackt, der einen Neuanfang an einem anderen Ort verspricht. Abschlie\u00dfend nahm Berelsmann die immer wieder aufs Neue gefassten guten Vors\u00e4tze f\u00fcr das neue Jahr aufs Korn. Ziele, die man sich steckt, bleiben auf der Strecke oder werden abgeschw\u00e4cht. So wird aus vier Mal joggen die Woche schnell zweimal spazieren gehen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Gewichtsziele, sodass sie sich fragt, muss das denn \u00fcberhaupt sein und stellt so mit weiteren Beispielen unterhaltsam die Sinnhaftigkeit solcher Vors\u00e4tze in Frage.<\/p>\n<p>Alle Texte waren sprachlich sehr ausgefeilt und pointiert vorgetragen. Kein Wunder, wenn man wei\u00df, dass sich die Autorinnen der Germanistik verschrieben haben. So entstanden wunderbare Geschichten, manche eher nachdenklich und andere wiederum \u00e4u\u00dferst unterhaltsam. Diese wurden erg\u00e4nzt durch passend ausgew\u00e4hlte Lieder, die die Texte inhaltlich stimmungsvoll erg\u00e4nzten. Hierzu z\u00e4hlten u.a. \u201eWann tr\u00e4gt der Wind mich fort\u201c, eine bekannte Melodie aus dem Musical \u201eBonifatius\u201c, und der wunderbare Titel \u00fcber das Altern \u201eEin graues Haar\u201c von der Band \u201ePUR\u201c. Besonders hervorzuheben sind die wunderbaren Stimmen der beiden S\u00e4ngerinnen, die mit ihrem klaren hellen Klang und pr\u00e4zise aufeinander abgestimmt ihre Lieder vortrugen. Gleiches galt auch f\u00fcr die instrumentale Besetzung mit E-Piano, Gitarre, Ukulele, Cachon und weiteren Rhythmusinstrumenten.<\/p>\n<p>Die Besucher erlebten einen \u00e4u\u00dferst gelungenen unterhaltsamen Abend gespickt mit nachdenklichen Akzenten und vielleicht neuen Impulsen f\u00fcr ihren Alltag. Nach begeistertem Applaus entlie\u00dfen die K\u00fcnstler ihre Zuh\u00f6rer mit der Zugabe \u201eIch war noch niemals in New York\u201c von Udo J\u00fcrgens, in einer sehr gelungenen Interpretation, Damit ging ein gelungener literarischer musikalischer Abend einen inhaltlich gut passenden Abschluss in dem f\u00fcr die Kleinkunstreihe der Stadt Georgsmarienh\u00fctte sehr geeigneten Ambiente der Villa Stahmer zu Ende.<\/p>\n<p><strong>Februar<\/strong><\/p>\n<p><strong>Regine Wolff mit \u201eInterlunium\u201c in der Villa Stahmer<\/strong><\/p>\n<p>Ein ganzer Kosmos entfaltet sich in den Werken Wolffs, die aus einer Kombination von Textildruck und \u00d6lmalerei entstehen und dadurch einen ganz pers\u00f6nlichen und unverwechselbaren Stil erkennen lassen. Die textil anmutenden Hintergr\u00fcnde, in die sie malerisch ihre Menschen und Tiere hineinzaubert, lassen in ihren Werken ein dynamisches Eigenleben entstehen und schaffen damit harmonische Bildkompositionen. Wolffs Bilder laden den Besucher ein, in eine magische Welt einzutauchen und sich inspirieren zu lassen und \u00fcber sein Verh\u00e4ltnis zur Natur, den Tieren und Menschen aus einem v\u00f6llig neuen Blickwinkel nachzudenken. Wolff stellt sich die Frage: \u201eWarum sieht der Mensch sich immer mehr au\u00dferhalb der Natur?\u201c Damit verbunden sei auch der weit verbreitete Fortschrittsglaube absurd, der f\u00fcr sie in der Feststellung m\u00fcndet \u201eM\u00fcssen wir mit allem was wir k\u00f6nnen die Welt ver\u00e4ndern?\u201c Um nicht daran zu verzweifeln, macht sie wie viele andere K\u00fcnstler*innen Kunst und zwar naturalistisch, um zu w\u00fcrdigen. was die Natur uns bietet.<\/p>\n<p><strong>Wienerische Kl\u00e4nge in der Villa Stahmer mit Helmuth Thiele<\/strong><\/p>\n<p>Helmuth Thiele, weit \u00fcber das Osnabr\u00fccker Land hinaus bekannt und beliebt durch das \u201ethiele-neumann-theater, gastierte auf Einladung des Freundeskreises Museum Villa Stahmer mit der bissig heiteren Posse von Johann Nestroy, dem Ahnherrn des Wiener Humors, in der Villa Stahmer. In dem St\u00fcck \u201eWeder Lorbeerbaum noch Bettelstab<em>\u201c<\/em>, eine parodierende Posse, kritisiert und parodiert Nestroy die Verkl\u00e4rung des Dichterberufs und nutzte die Parodie, um der Wiener Gesellschaft seine Missachtung ihres schlechten Geschmacks vor Augen zu f\u00fchren. Thiele entfaltete vor den Augen der Zuschauer die ganze Bandbreite eines heiteren und gleichzeitig kritischen Theaterst\u00fcckes. Ihm gelang es, in dem Ein-Personen-St\u00fcck ohne aufwendige Ausstattung mit nur wenigen Utensilien die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen, da er die mehr als zehn verschiedenen Rollen und deren Charaktere mit seinem gro\u00dfen Sprachverm\u00f6gen im wienerischen Dialekt und verbunden mit einer immer passenden Mimik und Gestik darzustellen vermochte. So konnte er seine gro\u00dfartigen schauspielerischen F\u00e4higkeiten unter Beweis stellen, erg\u00e4nzt durch seine gesanglichen Qualit\u00e4ten, die dem St\u00fcck eine ganz besondere Note verliehen und bei den Zuh\u00f6rern gro\u00dfen Anklang fand.<\/p>\n<p><strong>M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n<p><strong>Irischer Abend in der Villa Stahmer<\/strong><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des St. Patrick Days am 17. M\u00e4rz 2019 hatte der Freundeskreis Museum Villa Stahmer die Freunde irischer Musik in die Villa Stahmer eingeladen. Wieder einmal zeigte sich, dass \u201eIrische Musik\u201c immer noch ein Selbstl\u00e4ufer ist, denn die Eintrittskarten waren bereits im Vorverkauf vergriffen. Michaela Blum, Peter Nipper und Rainer Mix, die Protagonisten des Trios \u201efolkVenner\u201c, zogen mit ihren irischen Kl\u00e4ngen das Publikum in ihren Bann. Da ihr Motto hei\u00dft: \u201eWir spielen nur das, was uns Spa\u00df macht\u201c sorgten sie mit diesem Ansatz f\u00fcr echte authentische handgemachte Musik. Dazu geh\u00f6rten Klassiker wie die ber\u00fchmte Ballade von \u201eMolly Malone\u201c der Fischverk\u00e4uferin in Dublin oder \u201eRocky Road to Liverpool\u201c die den schweren Weg eines Emigrantenaus dem Donegal besingt. Eine gelungene Erg\u00e4nzung des Konzertes waren die Fotos, die begleitend zur Musik im Hintergrund des Trios auf einer Leinwand von Ingrun Waschneck pr\u00e4sentiert und von Peter Nipper sehr unterhaltsam kommentiert wurden. Diese Symbiose aus Musik und Bildern lie\u00dfen nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen der G\u00e4ste in das irische Lebensgef\u00fchl versinken und von vergangenen oder k\u00fcnftigen Reisen auf der gr\u00fcnen Insel tr\u00e4umen. Vom Giants Causeway, mit seinen Basaltsteinen vulkanen Ursprungs, der der Sage nach die Br\u00fccke f\u00fcr einen Riesen auf seinen Weg nach Schottland war und die vielen Schl\u00f6sser mit wunderbaren G\u00e4rten, die sich in dem milden irischen Klima in all ihrer Pracht entfalten k\u00f6nnen ging die Reise. All diese Eindr\u00fccke verbunden mit der wunderbaren Musik l\u00f6sten bei vielen Besucher eine gro\u00dfe Sehnsucht und Fernweh nach der \u201eGr\u00fcnen Insel\u201c aus. Aufgrund der sehr positiven Resonanz wurde mit der Band sofort eine Neuauflage in 2020 vereinbart.<\/p>\n<p><strong>Mai<\/strong><\/p>\n<p><strong>Europa-Abend in der Villa Stahmer<\/strong><\/p>\n<p>Aus Anlass der Europa-Wahl am 26. Mai 2019 lud der Freundeskreis Museum Villa Stahmer zu einer musikalischen Reise durch Europa in die Villa Stahmer ein. \u00dcber 50 G\u00e4ste folgten dieser Einladung und erlebten einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen musikalischen Abend. Rudolf Engelbrecht, ehemaliger Lehrer am Gymnasium Oesede, und in der Region als Gitarrist und S\u00e4nger bestens bekannt, hatte ein vielseitiges\u00a0Programm zusammengestellt. In seinem musikalischen Streifzug f\u00fchrte er die Zuh\u00f6rer durch ganz Europa. Von Irland und England nach Portugal, von dort nach Spanien und Griechenland und zur\u00fcck \u00fcber Deutschland bis nach Skandinavien mit vielen Klassikern aus diesen L\u00e4ndern, die die Zuh\u00f6rer immer wieder zum Mitsingen animierten. Dabei bewies er sein hervorragendes stimmliches und instrumentales K\u00f6nnen, dass er mit gro\u00dfer Leichtigkeit und Spielfreude in den vielen verschiedenen Sprachen unter Beweis stellte. In Textbeitr\u00e4gen wurde dar\u00fcber hinaus aus unterschiedlichen Perspektiven Europa beleuchtet, das einerseits mit seiner Philosophie, Musik, Malerei und Literatur immer wieder die Menschen aus der ganzen Welt anzieht und andererseits viele politische Wirren und Kriege ertragen musste. So wurde der Abend neben dem Unterhaltungsaspekt auch ein Appell, sich f\u00fcr ein starkes Europa einzusetzen. GRM<\/p>\n<p><strong>Jahresausstellung des Kunstkreises Georgsmarienh\u00fctte in der Villa Stahmer <\/strong><\/p>\n<p>Die Ausstellungen des Kunstkreises Georgsmarienh\u00fctte finden seit vielen Jahren in der Villa Stahmer einen angemessenen Rahmen und bei den Besuchern gro\u00dfen Anklang. In diesem Jahr lautete das Motto \u201eDurchblick\u201c. Ein hochinteressantes Thema in einer Zeit, in der Fragen wie die Digitalisierung, Globalisierung, Automatisierung, Erderw\u00e4rmung und Radikalisierung den Durchblick leicht verloren gehen lassen. B\u00fcrgermeister Ansgar Pohlmann, der \u00fcber viele Jahre die Ausstellungser\u00f6ffnungen in der Villa Stahmer begleitet hat, lie\u00df es sich nicht nehmen, auch diese f\u00fcr ihn als B\u00fcrgermeister letzte Ausstellung zu er\u00f6ffnen. Helmut L\u00fccke, stellte in seiner Begr\u00fc\u00dfung schmunzelnd fest. \u201eDurchblick hat man oder nicht\u201c. So einfach haben es sich die K\u00fcnstler*innen aber nicht gemacht.\u00a0Die vielseitigen Arbeiten lie\u00dfen die Besucher auf gesellschaftspolitische Probleme schauen. In abstrakten Strukturen, Formen und Farbzusammenh\u00e4ngen konnten sie eine sehr pers\u00f6nliche \u201eDurchsicht\u201c gewinnen. Die Bandbreite der ausgestellten Werke reichte von \u00d6l-, Acryl- und Aquarellmalerei \u00fcber Zeichnungen, Collagen, Skulpturen, Installationen bis zu Fotografien. Die k\u00fcnstlerische Bearbeitung eines gemeinsamen Themas befruchtet die Arbeit im Kunstkreis ungemein, wie L\u00fccke feststellte und f\u00fchrt, wie die Ausstellung zeigte, zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Dem Kunstkreis mit seinen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern war es wieder eindrucksvoll gelungen, das gew\u00e4hlte Thema mit ihren vielseitigen Kunstwerken darzustellen und erfahrbar zu machen. Das kreative Schaffen verbindet Kunstschaffende aus Georgsmarienh\u00fctte im Kunstkreis seit 35 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Juni<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-411 alignleft\" src=\"http:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer9_Il-Giratempo-212x300.png\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer9_Il-Giratempo-212x300.png 212w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer9_Il-Giratempo-724x1024.png 724w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer9_Il-Giratempo-768x1086.png 768w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer9_Il-Giratempo-1086x1536.png 1086w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer9_Il-Giratempo.png 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/>Barock Jazz in der Villa Stahmer <\/strong><\/p>\n<p>Ein gl\u00fccklicher Zufall machte es dem Freundeskreis Museum Villa Stahmer m\u00f6glich, zu einem ganz au\u00dfergew\u00f6hnlichen Konzert in die Villa Stahmer einzuladen. Ein Jazzsaxophonist, eine Operns\u00e4ngerin und eine barocke Bassgruppe stellten die Musik \u00a0einer der faszinierendsten Frauengestalten der Musikgeschichte vor. Die Musiker von \u201cIl Giratempo\u201c, \u00fcbersetzt der \u201eZeitenwandler\u201c, wollten nicht einfach in vergangene Zeiten entf\u00fchren. Das junge Ensemble hatte es sich vielmehr zur Aufgabe gemacht, mit den musikalischen Sch\u00e4tzen seiner Reisen in die Vergangenheit das hier und jetzt aufzumischen. Und das ist ihnen in ihrem Konzert bestens gelungen. Maximilian Volbers beherrschte neben seinem Cembalo auch seine Blockfl\u00f6te auf wunderbare Weise. Shen-Ju Chang zeigte ihr K\u00f6nnen sehr einf\u00fchlsam auf der Viola da Gamba und Vanessa Heinisch entlockte ihrer Theorbe, auch als Basslaute bekannt, und der Barockgitarre fabelhafte Kl\u00e4nge. Mit ihren historischen Instrumenten spielten sie Musikst\u00fccke des 17. und fr\u00fchen 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt ihrer Musik steht die Komponistin und S\u00e4ngerin Barbara Strozzi, eine der f\u00fchrenden K\u00f6pfe der neuen Musikergeneration ihrer Zeit. Mut, Sicherheit, Virtuosit\u00e4t und eine ger\u00fcttelten Portion Eigenwilligkeit gestalteten sie ihr Konzert, ein wahres Fest der Sinne. Dabei wurden sie von zwei ganz au\u00dfergew\u00f6hnlichen Solisten unterst\u00fctzt, die den Werken eine ganz besondere Note verliehen. Sopranistin Laila Salome Fischer gelang es in all ihren Gesangspartien mit ihrer hervorragend ausgebildeten und ausdruckstarken Stimme sowie ihres gro\u00dfen Stimmenumfangs immer wieder das Publikum zu begeistern. Magnus Mehl, mehrfach ausgezeichneter Jazz Saxophonist, lies sich von den historischen Melodien und Rhythmen inspirieren, und mit seiner jazzigen Begleitung und gab dem Konzert mit seinen unglaublich feinf\u00fchligen bis hin zu enthusiastischen Improvisationen auf seinem Bass- und Sopran-Saxophon eine ganz besondere Note.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>September<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eSch\u00f6pfung\u201c ein Abend mit Liedern und Texten<\/strong><\/p>\n<p>Die K\u00fcnstlerinnen Annika Berelsmann und Am\u00e9lie Pohlmann waren bereits zum zweiten Mal als G\u00e4ste in der Villa Stahmer. Die Autorinnen aus der Nachbargemeinde Hagen widmeten sich mit ihrer neuen musikalischen Lesung mit eigenen Texten dieses Mal der Frage: \u201eWas kann der Mensch so alles kreieren, von weltbewegenden Erfindungen bis hin zu den kleinsten Dingen des t\u00e4glichen Lebens?\u201c Sie beschrieben in ihren Gedichten, poetischen Texten und Kurzgeschichten Lebenssituationen, in denen Sch\u00f6pfung und Zerst\u00f6rung oftmals nah beieinander liegen. Die Bandbreite ihrer Texte reichte von romantisch poetischen Gedichten \u00fcber aggressive Texte zu Konfliktsituationen bis zu ersten Erinnerungsst\u00fccken ihrer dichterischen Anf\u00e4nge aus der Schulzeit. Die sprachlich anspruchsvolle Auseinandersetzung mit dem Roman \u201eTreffen in Telgte\u201c von G\u00fcnter Grass oder die Kurzgeschichte \u201eDer schiefe Turm von Isa\u201c zeugten von der besonderen sprachlichen Kreativit\u00e4t der beiden Germanistinnen. In ihren Texten schimmerte immer wieder auch autobiografisches durch, wenn sie beispielsweise \u00fcber Spazierg\u00e4nge in der D\u00e4mmerung in einem Wald sinnierten. All ihre Texte waren sprachlich sehr ausgefeilt und pointiert vorgetragen. Jeder Text hatte eine ganz spezielle Wirkung und einen besonderen Reiz, der die Zuh\u00f6rer immer wieder schmunzeln lie\u00df oder aber nachdenklich stimmte. Diese Stimmung wurde unterst\u00fctzt durch die Auswahl der Lieder, die instrumental und gesanglich locker, aber sehr gekonnt vorgetragen wurden, und die Texte thematisch schl\u00fcssig erg\u00e4nzten.\u00a0Hierzu z\u00e4hlten unter anderen der nachdenkliche Song \u201eDust in the Wind\u201c, ein Klassiker der Musikgeschichte von der Gruppe \u201eKansas\u201c und das Lied \u201eWann tr\u00e4gt der Wind mich fort\u201c aus dem Musical \u201eBonifatius\u201c, mit dem positiven Aspekten, wie inneres Wachstum besungen wurden. Die Besucher erlebten einen \u00e4u\u00dferst gelungenen unterhaltsamen Abend gespickt mit nachdenklichen Akzenten und vielleicht auch neuen Impulsen f\u00fcr ihren Alltag.<\/p>\n<p><strong>Oktober<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-410 alignleft\" src=\"http:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Einladung-Ausstellung-was-wir-essen-woher-es-kommt-001-212x300.png\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Einladung-Ausstellung-was-wir-essen-woher-es-kommt-001-212x300.png 212w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Einladung-Ausstellung-was-wir-essen-woher-es-kommt-001-724x1024.png 724w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Einladung-Ausstellung-was-wir-essen-woher-es-kommt-001-768x1086.png 768w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Einladung-Ausstellung-was-wir-essen-woher-es-kommt-001-1086x1536.png 1086w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Einladung-Ausstellung-was-wir-essen-woher-es-kommt-001.png 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/>Ein k\u00fcnstlerisches Projekt zum Thema Essen<\/strong><\/p>\n<p>Passend zur aktuellen Lebensmitteldiskussion hatten die Georgsmarienh\u00fctter K\u00fcnstlerinnen Christine Venneman und Margit Rusert, Mitglieder des Kunstkreises Georgsmarienh\u00fctte e.V, das interessante Kunst- und Kulturprojekt \u201eWas wir essen \u2013 woher es kommt\u201c f\u00fcr Georgsmarienh\u00fctte entwickelt. Dabei ging es nicht nur um Kunst, sondern weit dar\u00fcber hinaus um die kritische Auseinandersetzung mit unseren Lebensmitteln und deren Produktion, um Nahrungsmangel, Esskultur und Klimawandel. Sie informierten damit \u00fcber die Nahrung und Essgewohnheiten aus verschiedenen L\u00e4ndern, Kulturen und Zeiten. Ein wesentliches Ziel war es, die Probleme aufzuzeigen und bewusst machen, die das Konsumverhalten der Menschen verursachen. Den beiden Initiatorinnen ist es mit gro\u00dfem Aufwand und unerm\u00fcdlichem Engagement in eindrucksvoller Weise gelungen, dieses Thema \u00fcber den k\u00fcnstlerischen Aspekt hinaus auf eine breite Basis in der Bev\u00f6lkerung der Stadt Georgsmarienh\u00fctte zu stellen. Dieses zeigt die weit gef\u00e4cherte Beteiligung von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen der Stadt an diesem Projekt. Neben vielen K\u00fcnstlern, unter anderem des Kunstkreises Georgsmarienh\u00fctte, sowie aus den Partnerst\u00e4dten St. Macaire (F), Emmen\/ Schoonebeek NL und Remagen, beteiligten sich Seniorinnen und Senioren aus dem \u201eHaus am Kasinopark\u201c, Kinder des KIGA \u201eHaus der kleinen F\u00fc\u00dfe\u201c, das Familienzentrum \u201eMaries H\u00fctte\u201c, Sch\u00fcler*innen des Gymnasiums Oesede, die Kunstschule Paletti, \u201eTerre des Hommes\u201c\u00a0und Landwirte, die eine Fortbildung an der\u00a0Landvolk-hochschule\u00a0Oesede\u00a0absolvierten. Sie alle trugen mit ihren ausdrucksstarken Arbeiten zum Gelingen des Projektes bei. Gemeinsam mit K\u00fcnstler*innen\/Kunstp\u00e4dagogen*innen setzten sie sich mit dieser wichtigen und interessanten Thematik auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der k\u00fcnstlerischen Arbeit wurden im September in einer Ausstellung in der Villa Stahmer pr\u00e4sentiert. In vielen F\u00fchrungen erl\u00e4uterten die K\u00fcnstlerinnen das Ergebnis des Projektes Sch\u00fcler*innen der benachbarten Schulen. Damit erzielte das Projekt eine breite Wirkung in der \u00d6ffentlichkeit und regte die am Projekt Beteiligten und Besucher der Ausstellung zu einer neuen Sichtweise auf ihre Ern\u00e4hrung an. Unterst\u00fctzt wurde das Projekt durch den Landkreises Osnabr\u00fcck, der Stadt Georgsmarienh\u00fctte, dem Landschaftsverband Osnabr\u00fccker Land e.V. und dem Freundeskreis Museum Villa Stahmer. <strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Japanische Holzschnitte in der Villa Stahmer <\/strong><\/p>\n<p>In der Villa Stahmer sind noch bis zum 14. Dezember 2019 Holzschnitte des japanischen K\u00fcnstlers Kiyochika Kobayashi (1847-1915) aus der Sammlung von Gerd Philipp zu sehen. Das Thema\u00a0der Ausstellung &#8222;Hana Moyo&#8220; bedeutet \u00fcbersetzt &#8222;Muster der Blumen&#8220;. Gerd Philipp, der leidenschaftliche Sammler aus Ankum, stellt fest, dass die hier gezeigten Bilder keine elit\u00e4ren k\u00fcnstlerischen Produktionen sind, wie wir das von europ\u00e4ischen Werken kennen. Es handelt sich eher um ein japanisches Massenph\u00e4nomen. Man konnte die Holzschnitte f\u00fcr wenig Geld auf der Stra\u00dfe kaufen. Es sind Bilder einer fl\u00fcchtigen und verg\u00e4nglichen Welt. Sie zeigen mit gro\u00dfer Liebe zum Detail Szenen vor allem aus der Welt des Vergn\u00fcgens aus dem zu Ende gehenden 19. Jh. und des beginnenden 20. Jh., die das B\u00fcrgertum sehr interessierte. So wurden allein im Jahr 1876 \u00fcber 2,5 Millionen Holzschnitte verkauft. Sie wurden zu einem Spiegelbild der japanischen Gesellschaft und stehen damit in Japan in einem gesellschaftlichen und politischen Kontext und vermitteln den Besuchern dar\u00fcber hinaus viele Aspekte der japanischen Kultur und Geschichte. Neben ihrer Botschaft ist die filigrane und farbenfrohe Gestaltung der Arbeiten hervorzuheben, die mit einem ganz besonderen Reiz auf den Betrachter wirken. Hierzu tr\u00e4gt nicht zuletzt auch die fremdartige Atmosph\u00e4re bei, die die Motive dezent vermittelt. In Japan selbst wurden die Holzschnitte, auch \u201eBilder der flie\u00dfenden Welt\u201c genannt, lange Zeit nicht als eigene Form der b\u00fcrgerlichen Kultur und Kunstform eingesch\u00e4tzt, da sie zu allt\u00e4glich geworden waren. Erst das Interesse ausl\u00e4ndischer Wissenschaftler lie\u00df die Japaner den Wert ihrer Ukiyo-e, das japanische Wort f\u00fcr diese Bilder, wiedererkennen.<\/p>\n<p><strong>November<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-415\" src=\"http:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/VS_Einladung-Kunstkreis_FK-MVS-2019-1-001-212x300.png\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/VS_Einladung-Kunstkreis_FK-MVS-2019-1-001-212x300.png 212w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/VS_Einladung-Kunstkreis_FK-MVS-2019-1-001-724x1024.png 724w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/VS_Einladung-Kunstkreis_FK-MVS-2019-1-001-768x1086.png 768w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/VS_Einladung-Kunstkreis_FK-MVS-2019-1-001-1086x1536.png 1086w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/VS_Einladung-Kunstkreis_FK-MVS-2019-1-001.png 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dezember<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weihnachtlicher K\u00e4stner-Abend<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Erich K\u00e4stner-Abend mit G\u00fcnter Gall in der Villa Stahmer<\/em><\/p>\n<p>Einen ganz besonderen Nikolausabend erlebten die Besucher des K\u00e4stner-Abend in der Villa Stahmer. G\u00fcnter Gall pr\u00e4sentierte mit seiner \u201eParade am Weihnachtstisch\u201c sein (vor)weihnachtliches Programm mit Liedern, Lyrik und Prosa von Erich K\u00e4stner. Gall, Jahrgang 1947, ist getauft mit geweihtem Rheinwasser, wie er selbst feststellt. Das verbindet ihn mit dem legend\u00e4ren Hanns Dieter H\u00fcsch, mit dem er in den 1990er Jahren des \u00d6fteren auf der B\u00fchne stand. Gall ist <em>der<\/em> &#8222;Berufsniederrheiner&#8220; der im Stra\u00dfenstaub der Fu\u00dfg\u00e4nger-Zonen in den\u00a01970er Jahren mit Volks- und B\u00e4nkelliedern seine musikalischen Anf\u00e4nge startete. Der B\u00e4nkels\u00e4nger ist seit mehr als 45 Jahren &#8222;unterwegs&#8220; mit mehr als 80 Auftritten per anno im ganzen deutschsprachigen Raum, sowie dem angrenzenden Ausland. Neben seinen musikalischen F\u00e4higkeiten entwickelte er sich zu einem einf\u00fchlsamen Interpreten zahlreicher Literaturprogramme, mit denen er seit 35 Jahren die deutschen Kleinkunstb\u00fchnen bereichert.<\/p>\n<p>Diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Gabe, Musik und Texte zu kombinieren, stellte er in der Villa Stahmer nachdr\u00fccklich unter Beweis. Mit einer Mischung aus Liedern und Texten gelang es ihm, von Beginn an das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Die meisten seiner dargebotenen Lieder stammen aus seiner Feder. F\u00fcr bekannte Lieder wie \u201eBr\u00fcderlein und Schwesterlein\u201c und \u201eSchneefl\u00f6ckchen\u201c \u201eMorgen Kinder wird\u2019s was geben\u201c hat er eigene Texte geschrieben und die eing\u00e4ngigen besinnlichen Melodien mit nachdenklichen Botschaften verbunden, wodurch ein ganz besonderer Reiz von ihnen ausgeht. Die Lieder und Chansons klangen mal traurig, mal heiter und oft mit kritischen Inhalten versehen. Au\u00dfer K\u00e4stner hatte Gall Zeitgenossen\/innen K\u00e4stners wie Mascha Kal\u00e9ko, mit ihrer bitteren Heiterkeit und Joachim Ringelnatz mit seinen melancholisch schelmenhaften Texten in sein Programm aufgenommen. Ebenso Franz Degenhardt, den er f\u00fcr den bedeutendsten Liedermacher h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Auch die Texte von Erich K\u00e4stner, hatte er sorgf\u00e4ltig passend zur Thematik des Abends ausgesucht. Wie die Geschichte eines Jungen, der im Spannungsfeld seiner Eltern den Weihnachtsabend verbrachte, von beiden \u00fcberh\u00e4uft mit Geschenken in Erwartung seiner Dankbarkeit, die er unter gro\u00dfer Anspannung bem\u00fcht war, gleichm\u00e4\u00dfig auf sie zu verteilen, um keinen Streit aufkommen zu lassen. Oder die Erz\u00e4hlung von einem jungen Mann, den die Mutter bat, am Heiligen Abend, noch schnell f\u00fcr das Weihnachtsessen Senf f\u00fcr die W\u00fcrstchen zu holen. Er kehrte allerdings erst nach 5 Jahren zum Essen am Weihnachtsabend mit einem Glas Senf zur\u00fcck. Feinf\u00fchlige nachdenkliche Geschichten, mit denen Gall seine Qualit\u00e4ten als Geschichtenerz\u00e4hler unter Beweis stellte.<\/p>\n<p>Am Ende seines Konzertes wurde es rockig, indem er an Woodstock vor 50 Jahren erinnerte. Mit dem Song \u201cMercedes Benz\u201c von Janis Joplin, den er mit seiner etwas rauchigen markanten Stimme wie im Original A-capella sang, begeisterte er noch einmal seine Zuh\u00f6rer. Nicht zuletzt deshalb, weil er auch hierf\u00fcr einen interessanten deutschen Text geschrieben hat, der sich in seiner Botschaft kritisch mit dem Konsum zu Weihnachten auseinandersetzt.\u00a0So erlebten die Zuh\u00f6rer einen beindruckenden und unterhaltsamen literarisch-musikalischen Abend, der sie oft schmunzeln lie\u00df und sie gleichzeitig nachdenklich auf die Weihnachtszeit einstimmte.<\/p>\n<p>Einen weiteren vorweihnachtlichen Termin veranstaltet der Freundeskreis Museum Villa Stahmer am 14.12.19 von 14:00 bis 18.00 Uhr mit seinem Winterzauber in der Villa Stahmer. Der Eintritt ist frei. Neben Kaffee und Kuchen sowie Gl\u00fchwein und Bratwurst k\u00f6nnen die zwei aktuellen Kunstausstellungen besucht und auf dem Basar kleine Weihnachtgeschenke erworben werden. Kinder sind eingeladen f\u00fcr Weinachten zu basteln und spannenden Geschichten zuh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-414 alignleft\" src=\"http:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer14-Winterzauber-1-213x300.png\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer14-Winterzauber-1-213x300.png 213w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer14-Winterzauber-1-728x1024.png 728w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer14-Winterzauber-1-768x1080.png 768w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer14-Winterzauber-1-1092x1536.png 1092w, https:\/\/fk-villastahmer.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Flyer14-Winterzauber-1-1456x2048.png 1456w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/>Winterzauber in der Villa Stahmer<\/strong><\/p>\n<p>Zum zweiten Mal hatte der Freundeskreis Museum Villa Stahmer im Dezember 2019 zum Winterzauber in die Villa Stahmer eingeladen. Trotz des regnerischen Wetters fanden viele Besucher den Weg in die Villa Stahmer. Die Villa war weihnachtlich geschm\u00fcckt als die ersten Besucher am fr\u00fchen Nachmittag bei freiem Eintritt in die Villa kamen. Es erwartete sie eine Kaffeetafel mit selbst verschiedensten schmackhaften Kuchen. Der geschm\u00fcckte Weihnachtsbaum und die weihnachtliche Musik sorgten im Gegensatz zum schmuddeligen Wetter drau\u00dfen f\u00fcr eine gem\u00fctliche vorweihnachtliche Stimmung. Nach dem Kaffeetrinken hatten die Besucher die Gelegenheit, noch kleine und gr\u00f6\u00dfere Weihnachtsgeschenke zu erwerben.\u00a0Sieben Kunsthandwerker aus Georgsmarienh\u00fctte boten an ihren Basarst\u00e4nden filigrane bleiverglaste Objekte, hochwertige Keramikarbeiten, interessante Filzarbeiten und weihnachtliche Deko. Au\u00dferdem wurden von der N\u00e4hgruppe \u201eRei\u00dfverschluss\u201c von Maries H\u00fctte, selbstgen\u00e4hte hochwertige Kleidung und andere aus Stoff gefertigte Artikel angeboten. Dar\u00fcber hinaus waren die aktuellen Ausstellungen zu sehen. Im Erdgescho\u00df konnten die farbfrohen pr\u00e4chtigen japanischen Holzschnitte von dem Ankumer Sammler Gerd Phillips bewundert werden. Im Obergescho\u00df lud die Ausstellung \u201e7 unterm Dach\u201c des Kunstkreises Georgsmarienh\u00fctte ein, die breite Palette der Arbeiten der K\u00fcnstler*innen zu betrachten. \u00a0Auch f\u00fcr die Kinder gab es ein interessantes Angebot. Sie konnten unter Anleitung kleine Weihnachtsgeschenke basteln und spannenden Geschichten zuh\u00f6ren. Der Erl\u00f6s, den ein B\u00fccherbasars in H\u00f6he von 150 Euro erzielte, wurde MariesH\u00fctte f\u00fcr ihre Arbeit im Familienzentrum gespendet. Hier\u00fcber freuten sich die Vorsitzenden Zentrums Martina Stoermann und Heike Bulthaupt. Im ebenfalls geschm\u00fcckten Backhaus der Villa Stahmer wurden den Besuchern wei\u00dfer Gl\u00fchwein und leckere Bratwurst angeboten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresr\u00fcckblick 2019 &nbsp; Januar Wandel &#8211; Ver\u00e4nderung \u2013 Neuanfang Texte und Lieder in der Villa Stahmer. Die erste Veranstaltung des Freundeskreises Museum Villa Stahmer passte mit dem Thema \u201eWandel. Ver\u00e4nderung. 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